Die
folgende Dissertation wurde von Frau Hedy Bollinger-Lienhard
erstellt und ist hier mit ihrer freundlichen Genehmigung
wiedergegeben zur Nutzung von anderen Bollinger Genealogieforschern.
In der eigentlichen Forschungsarbeit hat Frau Hedy Kopien der
Urkunden und Dokumente verwendet. Um den Zugriff übers Internet zu
beschleunigen sind in vielen Fällen diese Texte wieder eingeben.
worden.

Hedy
Bollinger-Lienhard im April 2008
Die Forschungsarbeit besteht aus den folgenden
Kapiteln.
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einzelnen Kapiteln zu manövrieren.
Vorwort
In meiner Chronik der Bollinger von Neubrunn sieht
man, dass diese schon 1362 in Neubrunn ansässig waren. Dass ich
soweit zurück kam, verdanke ich dem Turbenthaler Geschichtsbuch von
Herrn Dr. Hans Kläui. Es interessierte mich, wo die Bollinger waren,
ob es einen Zusammenhang gibt zwischen den Bollinger von Neubrunn
und Bollingen am Obersee.
Da eine Tante meines Mannes, eine angeheiratete
Bollinger, erzählte, der Grossvater ihres Mannes habe berichtet, sie
kämen vom niederen Adel her, stach mich der „Gwunder“ erst recht.
Kann das sein, dass eine mündliche Überlieferung durch all die
hunderte von Jahren stimmt? So kam es zu dieser Arbeit. Prof. Dr.
Armin Bollinger spornte mich dazu an und Herr Dr. Erwin Jaeckle von
Witikon, dessen Mutter eine Bollinger war, half mir die Unterlagen
zusammenzutragen. Ihm und Armin Bollinger, die beide leider
verstorben sind, gilt mein Dank sowie Frau Ruth Reinhard, auch
Robert Neuhauser, der diese Arbeit mit dem Computer geschrieben hat.
Hedy Bollinger-Lienhard
Winterthur, den 15. April 2005

„Das Geschlecht der Bollinger, vielfach in der Form
Bolliger vorkommend, geht in unserm Lande auf die Zeit der
alemannischen Besiedlung zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert zurück.
Die Sprachforschung Eigennamen „Bollo“ bezeichnet,
während die Endung „ingen“ soviel wie Kinder oder Leute bedeutet.
Die Bollinger waren also die Kinder oder Sippschaft des „Bollo“.
Gleichermassen wurden ähnliche Familiennamen gebildet. Zähringer,
Merowinger, Zollinger u.a..
In verschiedenen Gegenden der heutigen Schweiz
siedelten sich später Bollinger Sippen an, so in Beringen Kt.
Schaffhausen und in einzelnen Gebieten des Kt. Aargau, wobei der
Name oft auch als Bolliger erscheint. In den Dörfern Bolligen Kt.
Bern und Bollingen am oberen Zürichsee führten solche Ansiedlungen
zu Ortsbenennungen.“
Bis dahin Abschrift aus der Chronik der Bollinger
von Schlossrued von Prof. Dr. Armin Bollinger freundlicherweise zur
Verfügung gestellt.
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