Koeppe Ursprung - Zahna Geschichte - Lage - Bilder

Beide Orte liegen im Fläming, der sich mit einer Länge von 130 km und einer mittleren Breite von 40km zwischen Elbe, Dahme und Baruther Urstromtal erstreckt. Unterteilt wird er in den nur sanft gewellten Niederen Fläming, der ungefähr östlich von Niemegk und Treuenbrietzen beginnt, sowie den Hohen Fläming mit häufig über 100 m aufragenden Kuppen, der den westlichen Teil der Erhebung umfasst. Zwar wird der Fläming gerne als Mittelgebirge bezeichnet, doch an seiner Oberfläche ragt nur an wenigen Stellen im Süden und Südwesten das Festgestein empor.

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    Zallmsdorf und Zahna, Landkreis Wittenberg, Bundesland

   Sachsen-Anhalt Geschichte    

Seit ca. 2000 v. Chr. ist Zahna und Umgebung ununterbrochen besiedelt. Belegt wird dies durch Bodenfunde, vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum Beginn der Völkerwanderung der Semnonen, die in der Region siedelten.

Danach übernahmen dann Ende des  6. Jahrhundert die Sorben die Wohnsitze der Semnonen. Der historische Stadtkern geht in seiner Form und Struktur auf die hochmittelalterliche Besiedlung des Flämings durch niederländische Kolonisten (Flamen) im 12. Jahrhundert zurück. Sehr gut ist in Zahna die Ortsform des sog. Straßenangerdorfes zu erkennen. 1189 wird der Zahna als Burgwardhauptort genannt.

Der gesamte nördlich von Wittenberg gelegene Höhenzug wurde dabei so stark durch die Eigenheiten der Flamen geprägt, dass sich die Herkunfts- und Stammesbezeichnung der Neusiedler auf den ganzen Landstrich bezog, der heute noch "Fläming" genannt wird.

Im Jahr 1326 wird Zahna erstmals urkundlich als Stadt benannt und im Jahr 1430 wurde auch die Gerichtsbarkeit erworben. Eine erste Blüte erlebte Zahna zwischen 1436 und 1490, als es sogar einen eigenen Amtsbezirk Zahna gab, der um 1500 mit dem Wittenberger Amtsbezirk zusammengelegt wurde.  Im 15. Jahrhundert war Zahna vermutlich mit Mauern und Türmen befestigt, von denen es heute leider keine Überreste mehr gibt.

Im Jahr 1841 erfolgte der Anschluss an die neu gebaute Eisenbahnstrecke Köthen-Dessau-Berlin mit einem eigenen Bahnhof. Um die Jahrhundertwende war die  Zahnaer Rassehundezüchterei "Caesar und Minka" weltbekannt, die sämtliche großen Königshäuser mit Hunden aller möglicher Rassen belieferte. Daher stammt auch der Begriff "Hundezahna". 

       Wappen              

Wappen Zahna

 

       Feldsteinkirche in Zahna

Die Feldsteinkirche im Zentrum von Zahna ist eine der ältesten romanischen Dorfkirchen im Fläming und kann auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Von der Kreuzkirche sind Mittelschiff, Querschiff und das Chorquadrum in der ursprünglichen Bauform erhalten geblieben. Die Orgel wurde vor ca. 150 Jahren durch den Zahnaer Orgelbaumeister Moritz Baumgarten erbaut und zeichnet sich durch einen romanischen Klang aus. Besonders Werke von  Bach-, Mendelsohn-Bartholdy- und Buxtehude kommen hier sehr gut zur Wirkung.

            Feldsteinkirche Zahna

     Bauernmuseum Zahna

Bauernmuseum Zahna - Eingang  Innenhof mit Taubenhaus

Das Bauernmuseum Zahna ist in den Gebäuden des ehemaligen Rittergutes untergebracht, die in Form eines klassischen Vierseithofes angeordnet sind.In einem über 600 Jahre alten flämischen Bauernhof gibt es eine Traktoren Ausstellung, Schmiede, Getreidetechnik, eine bäuerlichen Wohnung aus der

 

Zeit um 1920, die Heimatstube und einer Ausstellung über die Landwirtschaft.

Auch der Landwirtschaft in der DDR ist ein kleiner Teil der Ausstellung gewidmet.

   Lage auf der Landkarte      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grossansicht des Gebietes.

Zahna und Zallmsdorf sind hier mit dem roten Stern gekennzeichnet.

 

Nähere Umgebung mit Wittenberg im Westen und Jüterbog im Osten.

Der rote Stern Kennzeichnet die Lage von Zahna

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

                         Zallmsdorf 5 km östlich von Zahna

                                                           


Help or leads in further tracing any of the families will be appreciated.

Please contact Klaus Doose at kdoose@aol.com   Webpage last updated on March 21, 2012

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