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Ahrensbök, Kreis
Ostholstein, Bundesland Schleswig-Holstein
Ansichtskarte aus den 1950'iger Jahren

Wappen
Die geschichtliche Entwicklung
Ahrensböks geht auf eine der heiligen
Maria geweihten
Wallfahrtskapelle
im 12. bzw. 13. Jahrhundert zurück. Der Überlieferung nach soll
hier einem Pilger, während er die holprigen Waldwege von
Plön nach Lübeck zog, im Wipfel einer riesigen Buche die
heilige
Jungfrau Maria erschienen sein („ein Wunderbild in hellem
Glanze“). In der Buche soll sich auch ein Adlernest befunden
haben. Die Stelle der Erscheinung wurde zum Pilgerort und es
entstand hier die Wallfahrtskapelle.
Der Adler in der
Buche gab Ahrensbök den Namen. Auch im Wappen der Gemeinde ist
der Adler in der Buche zu finden. Der Buchenstamm mit dem
Adlerkopf soll die 19 Wurzeln der zur Gemeinde gehörenden 19
Ortschaften symbolisieren. Das Wappen der Gemeinde zeigt in
Silber eine grüne, bewurzelte Buche, belegt mit einem goldenen
Schild, darin ein schwarzer, abgerissener, rotbewehrter
Adlerkopf.

Geschichtsdaten
-
1280 - ursprüngliche Gründung des Ortes Ahrensbök nach
Errichtung einer
Wallfahrtskapelle
-
1328 - Erstmalige Erwähnung des Ortes Ahrensbök in einer
Urkunde
-
1348 -
Pest in Ahrensbök
-
1397 - Gründung eines
Kartäuserklosters
-
1564 - Gründung des Amtes Ahrensbök als weltlicher
Verwaltungsbezirk
-
1593 bis
1601 - Errichtung eines Schlosses an der Stelle des heutigen
Rathauses in Ahrensbök
-
1746 - Entlassung der Untertanen aus der Leibeigenschaft
durch den Plöner Herzog Friedrich Karl
-
1765 - Abbruch des Ahrensböker Schlosses
-
1791 - Einrichtung eines Vieh- und Pferdemarktes
-
1826 - Errichtung des Ahrensböker Amtshauses an der Stelle
des ehemaligen Schlosses
- ab
1832 - Einrichtung eines regelmäßigen Wochenmarktes
-
1864 -
Deutsch-Dänischer Krieg. Ahrensbök geriet für kurze Zeit
unter
österreichische, dann unter
preußische Herrschaft
-
1867 nach dem
Deutsch-Österreichischen Krieg erhält das
Großherzogtum Oldenburg das Amt Ahrensbök als Ausgleich für
Erbansprüche auf das nunmehr preußische Holstein
-
1872 - Der große Brand in Ahrensbök, dem 22 Wohnhäuser und
10 Nebengebäude zum Opfer fielen (3.
September)
-
1876 - Aufteilung des Gebietes in zwei Gemeinden, in die
Fleckengemeinde und die Landgemeinde Ahrensbök.
-
1886 - Feierliche Eröffnung der Bahnstrecke Ahrensbök-Pönitz
-
1912 - wurde Ahrensbök „Stadt II. Klasse“ bis
1933
-
1928 - Bau der Privatschule in der Lindenstraße (ab
1950 Mittelschule/Realschule)
-
1928 - Jubiläumsfeierlichkeiten 600 Jahre Ahrensbök
-
1933 - Ahrensbök verliert das Stadtrecht und gestaltet sich
zur Gemeinde mit 19 Dorfschaften in den heutigen Grenzen.
- Nach dem
2. Weltkrieg (1939-1945)
Aufnahme von tausenden Vertriebenen und Flüchtlingen. Die
Einwohnerzahl stieg von 5.063 (1939)
auf 10.169 (1950)
Einwohner.
-
1970 - Gebietsreform: Ahrensbök wird mit dem
Landkreis Eutin Bestandteil des Kreises
Ostholstein. Der Status Großgemeinde blieb erhalten.
-
1971 - Einweihung der Grund- und Hauptschule als
Dörfergemeinschaftsschule - gleichzeitige Auflösung der
einzelnen Dorfschulen.
-
1982 - Bau der ZOB-Anlage, Lindenstraße
- seit März
1985 Sitz der Gemeindeverwaltung im neuen Rathaus, nahe der
früheren Stelle des Ahrensböker Schlosses und des Amtshauses (1826
-
1983) befunden hat.
-
1988 - Stilllegung der Eisenbahnstrecke
Für mehr
Einzelheiten über Holstein siehe den Link zu

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Lage auf der Landkarte

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ist sehr willkommen. Bitte schreiben Sie an Klaus Doose
kdoose@aol.com
Last updated
on
March 21, 2012
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Hinweis:
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Daten sind zum großen Teil aus Sekundärquellen
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